Red Arrow Down

20 Herren-Golfer im Trainingslager im sonnigen Süden

Uhr von gc.sekretariat

Hans-Werner Kiedrowski verteidigt Andalusien-Cup

Am 8. Januar brachen 20 Herrengolfer bei heftigem Schneefall frühmorgens auf, um zwei Wochen im sonnigen Andalusien ihre Golfvorbereitungen für die Saison 2022 zu treffen.

Bei herrlichem Sonnenschein und milden 18 Grad checkten sie nach ruhigem Flug und eineinhalbstündiger Pkw-Anreise im komplett renovierten Hotel Barrosa Park in Novo Sancti Petri ein. Vielen war das Hotel bekannt, reist man doch schon seit über 15 Jahren um diese Jahreszeit in das Barrosa Resort.

Zehn organisierte Golftage standen bevor. Für die 2. Woche war der Andalusiencup ausgeschrieben, der über vier Tage gehen sollte.  Mit einem Scramble zum „Warmwerden“ wurde gestartet. Der Golfplatz  Petri Hills verschlang dementsprechend eine stattliche Zahl an Golfbällen, was aber angesichts des tollen Wetters der guten Laune  keinen Abbruch tat.

Für den nächsten Tag wurde auch noch eine Erleichterung eingebaut. Drei Mulligans, verteilt auf die 18 Bahnen in Estancia, durfte jeder verwenden, um den einen oder anderen misslungenen Schlag zu wiederholen.

Dann wurde es ernst. Auf der Golfanlage von Sherry Golf bei Jerez  stand ein Team-Spiel Altsenioren mit Jungsenioren  an. Alle mit Jahrgang 49 und älter traten gegen die „Jungen“ an. Die Nettowertung ging klar an die „Jungen“.

In Villa Nueva war am nächsten Tag ein Zählspiel angesagt. Bei lebendigem Wind kamen nur vier Golfer unter der magischen 100 ins Clubhaus. 

Mit einen ordentlichen „Levante“ bekam es die Truppe am kommenden Tag zu tun. Windböen um die 30 Knoten verlangten den Herrengolfern alles ab. Kluges und taktisches Spiel war hier angesagt. Und es ging ja um etwas. Stadtkern Bad Nauheim maß sich mit dem Umland. Mit 180 zu 179 Nettopunkten gewann das Umland denkbar knapp den Vergleich.

 Dann waren auch schon fünf Golftage vorüber und zwei golffreie Tage sollten reichen, um für den Andalusien-Cup neue Energie zu tanken. Jeder konnte die zwei Tage verbringen, wie er wollte. Zum einen wurden die Annehmlichkeiten des Hotels genutzt, es wurde die Umgebung erkundet oder ein Strandspaziergang gemacht. Dieser hatte es in sich. In einer wunderschönen Strandbar genossen einige Herren typisch andalusische Küche mit andalusischem Wein und andalusischem Brandy.

Am zweiten freien Tag juckte es doch schon wieder in den Händen. Ein 9 Loch-Kurzplatz ganz in der Nähe  reizte doch sehr und so verabredeten sich zwölf Herren zu einem kleinen Turnier. Alle neun Par-3-Bahnen forderten das kurze Spiel und im Anschluss – was auch sonst – begoss man sein mehr oder weniger gutes Spiel mit dem einen und anderen Getränk in der Pintxo-Bar.

Der Sonntag zeigte sich zum Start des Andalusien Cups von seiner allerbesten Seite. Wieder ein wolkenloser Himmel, lockere 18 Grad und kein Wind. Ideale Bedingen für den 1. Tag des Andalusien-Cups. In Estancia stellte Hans Werner Kiedrowski seine Ambitionen unter Beweis, seinen Titel zu verteidigen. Mit 38 Nettopunkten setzte er ein klares Zeichen.

Den 2. Tag spielte man in Montecastillo. Eine wunderschöne Anlage mit einem tollen 5-Sterne-Hotel.

Cart fahren war für alle angesagt, da zwischen den einzelnen Bahnen doch größere Wegstrecken zu bewältigen waren. Auch hier bewies Hans Werner seine gute Form. Mit 34 Netto lag er punktgleich mit Walter Bell und Alwin Schmidt, doch einen Punkt hinter Thomas Münnich.

Der 3. Tag, der „Moving Day“, führte die Truppe nach Costa Ballena. Eine Golfanlage, die auch internationalen Ansprüchen gerecht wird. Genau das Richtige für die Nauheimer Herrengolfer.

Heinz Otto vor Dieter Exeler und Walter Bell erreichten als einzige hier die 30er Nettogrenze.

Somit ergab sich für den Finaltag folgende Konstellation: Im Netto-Leaderflight standen Hans Werner Kiedrowski mit 101 Nettopunkten mit Walter Bell (93), Heinz Otto (90) und Christoph Mast (89). Der Andalusien-Cup wird seit jeher im Netto ausgetragen, daher die vier besten Nettoergebnisse im letzten Flight.

Im Brutto-Leaderflight standen Alwin Schmidt mit Thomas Münnich, Günter Konschake und Klaus Hölzer ohne  Hans Werner Kiedrowski , der als Führender in beiden Wertungen schon im Netto-Leaderflight eingeteilt war. Sherry Golf war ein würdiger Austragungsort für das Finale und das Wetter hätte nicht besser sein können. Sonne pur und kein Wind.

Hans Werner Kiedrowski reichten 34 Nettopunkte, um seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Mit 135 Nettopunkten insgesamt lag er 11 Nettopunkte vor dem Zweitplatzierten Walter Bell. Mit 123 Punkten  platzierten sich Heinz Otto und Günter Konschake, der am Schlusstag 37 Nettopunkte erspielte, auf den geteilten 3. Platz, dicht gefolgt von Alwin Schmidt mit 122 Punkten und Christoph Mast mit 121 Punkten.

Die Bruttowertung entschied Alwin Schmidt für sich mit 81 Bruttopunkten vor Hans Werner Kiedrowski mit 77 Punkten und Thomas Münnich mit 69 Punkten.

Bei der abendlichen Siegerehrung überreichte Organisator Walter Bell Preise und Pokale an die Sieger und bedankte sich bei allen Mitreisenden für die reibungslosen und überwiegend harmonischen Abläufe der zwei Wochen. Neumitfahrer Robert Hofmann überreichte im Namen aller Walter Bell als Dankeschön einen Greenfeegutschein für zwei Personen inkl. Hotelaufenthalt in St. Leon Rot.

Am  folgenden Tag stand dann noch mal eine Revanche der Altsenioren gegen die Jungsenioren an. Aber auch hier hatten die „Jungen“ wieder die Nase vorn. Der letzte Tag blieb dann wieder  der Strandwanderung mit kleinem Umtrunk vorbehalten. An gleicher Stelle wie eine Woche zuvor ließ man es sich am Strand bei gutem Wein und gutem Essen gut gehen. Ein toller Abschluss einer gelungenen Golfreise.

Am 22. Januar landeten alle gesund und wohlbehalten in Frankfurt.

Zurück

Einen Kommentar schreiben