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S.O.N.N.-Trophy

Uhr von Angéla Schmitt-Lefebvre

S.O.N.N.-Turnier: Kernstadt 

diesmal deutlich  vorne

Schlechtes Wetter war zwar angesagt, aber beim diesjährigen S.O.N.N.-Turnier war Nomen gleich Omen: Die Sonne vertrieb für einen Nachmittag die Regenwolken, und deshalb konnte der „Stadtteilkampf“ einen ungetrübten Verlauf nehmen. Der Name steht für vier Stadtteile, die im Golfclub mit mehr oder weniger vielen Mitgliedern vertreten sind.  S steht für „Surrounds“ (Schwalheim plus eingeladene Gäste), O für Ober-Mörlen, N für Nieder-Mörlen und N für die Kernstadt Nauheim. Da geht es im Wettspieljahr einmal nicht ums große Ganze, vielmehr steht an diesem Tag „Patriotismus im Kleinen“ im Vordergrund, mit dem entsprechenden Ehrgeiz, seine Stadtteilfarben gut zu vertreten. Für das nötige Konkurrenzdenken im Vorfeld sorgen schon die vier Captains Walter Bell (Ober-Mörlen) als Initiator des Turniers, Ronald Henneke (Nieder-Mörlen), Dieter Exeler (Schwalheim/Surrounds) und Günter Spiegelberg (Kernstadt), denen es obliegt, ihre jeweils 14 Akteure auszuwählen. Zehn davon gelangen in die Wertung, vier werden gestrichen - aber wer will schon dem aussortierten „Streichorchester“ angehören? Also wird auf den Fairways und Grüns um jeden (Stableford-)Punkt gekämpft, um seinem Team den Sieg zu ermöglichen. Das Ende vom S.O.N.N.-Tag: Diesmal hatte wieder die Kernstadt die Nase vorn, zum 6. Mal inzwischen, nachdem zuvor Ober-Mörlen mit 9 Siegen nach wie vor am erfolgreichsten dasteht. Der Sieg der Kernstadt fiel mit 348 Punkten ziemlich deutlich aus, Rang 2 belegten die Golferinnen und Golfer aus Nieder-Mörlen (318), vor Ober-Mörlen (311) und Surrounds (308).

Überragend in der Brutto-Einzelwertung war Heike Schnoor mit 25 Stablefordpunkten. Die besten Netto-Scores erzielten in der Klasse A Julia Hess (38, bestes Tagesergebnis), Reinhold Wiche (37), Walter Bell, Günter Spiegelberg, Stephan Fischer (alle 36) und Helga Laboy (35). Die Besten in der Klasse B: Eva Bertels (36), Manfred Wagner (35), Gerlinde Mende (34), Karl Hemmrich, Charlotte Schmidt und Dr. Jan Merk (alle 33). Dazu gab es Sonderwertungen für Nearest to the Pin, und dabei holten sich Helga Laboy und Manfred Wagner die Preise ab. (ch)

 

Fotos: Das siegreiche Bad Nauheimer Team – Captain Spiegelberg mit Julia Hess/Fotos: Exeler

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