Red Arrow Down

S.O.N.N.- Turnier

Uhr

S.O.N.N.-Turnier: Bad Nauheim vorne
Gesundes Konkurrenzdenken innerhalb einer Gemeinschaft ist gut, das dachten sich auch vor Jahren die Initiatoren des S.O.N.N.-Turniers, um die Mitglieder aus den einzelnen Stadtteilen bzw. aus der (noch) nicht angegliederten Gemeinde Ober-Mörlen zu einem prestigegewürzten Vergleich zu bitten. Die Großbuchstaben stehen dabei, man kann es sich denken, für Schwalheim, Ober-Mörlen, Nieder-Mörlen und Nauheim (Kernstadt), wobei das S mittlerweile unter „Sonstige“ firmiert, da aus Schwalheim nicht allzu viele Mitglieder aktiv sind und man auch den übrigen Mitgliedern aus umliegenden Orten (etwa aus Friedberg) einen Möglichkeit des Eingreifens in den Stadtteilkampf geben wollte. Organisator des Ganzen ist Walter Bell aus Ober-Mörlen, ihm zur Seite stehen die anderen Team-Captains Ronald Henneke, Günter Spiegelberg und Georg Schneeberger.
Jede Mannschaft stellt 14 Teilnehmer, die  beiden schlechtesten Ergebnisse werden gestrichen, so dass am Ende das Team mit den meisten Netto-Stablefordpunkten gewinnt. War anfangs die Ober-Mörlener Truppe tonangebend, so hat sich nun der Wind nun gedreht: Er weht aus der Kernstadt auf den Golfplatz, dann auch diesmal hatten die „Einheimischen“ mit 332 Punkten die Nase vorn, vor Ober-Mörlen (324), Nieder-Mörlen (312) und den Sonstigen (309). Allerdings liegt Ober-Mörlen immer noch mit sechs Siegen vorne, dahinter Bad Nauheim mit einem Erfolg weniger. Das Team aus Nieder-Mörlen war, was die Optik betrifft, ebenfalls Sieger, denn es präsentierte sich in neuen Polos, gesponsert von drei Gönnern.
 
Das Turnier stand unter keinem günstigen Stern, denn es waren dunkelste Wolken angekündigt. In der Tat wurden die Teilnehmer schon beim Start von oben befeuchtet, und dann mischte sich auch noch ein heftiges Gewitter in das Geschehen ein, so dass man für eine Stunde unterbrechen musste. Nach dem Spiel gab es bei der Siegerehrung und beim gemeinsamen Essen einiges zu berichten bzw. auch zu frotzeln, wobei sich die gut gelaunten Captains gegenseitig die Bälle zuspielten. Der Bruttosieger und die beiden Gewinner im Netto durften sich wieder über gut gefüllte Präsentkörbe freuen, für die Platzierten gab es Düfte, Gutscheinbücher, Regenschirme und Weinkühler mit Inhalt. Bester Bruttospieler war Pilo Knihs mit herausragenden 30 Punkten. In der Netto-Klasse A lag Horst Schreiber (39) an der Spitze, vor Günter Spiegelberg (39) und Ronald Henneke (37), die als Team-Captains 27 Punkte nach Hause brachten. In der Klasse B hatte Angelika Weiß (37) das bessere Ende für sich, gefolgt von Dietrich Krauße (35) und Thila Baunach (35). Sonderwertungen: Nearest to the Pin: Angelika Weiß und Rolf Knihs. (ch)

Zurück