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Turnier der Bürgerstiftung

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Gelungenes Premierenturnier 

2500 Euro für die Bürgerstiftung

Premiere im Bad Nauheimer Golfclub: Erstmals wurde ein Charityturnier zugunsten der Bürgerstiftung „Ein Herz für Bad Nauheim“ ausgetragen, gleich mit einem beachtlichen Ergebnis. Am Ende waren es rund 2500 Euro, die der Bürgerstiftung gutgeschrieben werden konnten. Denn die Stiftung hat jeden Cent nötig, da das vorhandene Stiftungkapital angesichts der derzeitigen -geldpolitik kaum Zinsen abwirft. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Klaus Kreß, selbst einer der letzten eingetragenen Stifter.

Clubpräsident Hannes Thierer und Bürgermeister Kreß hoben nach dem Turnier, das von schönstem Wetter begleitet war, das vorbildliche Wirken der Stiftung hervor, die im Rahmen der verfügbaren Mittel gemeinnützige Projekte im Bereich von Bildung, Jugend, Kultur, Soziales, Sport und Umwelt anstößt und fördert. 

Auf das vielfältige Engagement der Stiftung wies insbesondere auch ihr Präsident Jürgen Burdak hin: Die Bürgerstiftung sei im Jahre 2004 angetreten unter den Leitlinien „wirtschaftlich und politisch unabhängig, konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden, bestrebt, Projekte zu fördern, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen sind oder Hilfe zur Selbsthilfe leisten“. 

Die Vergabe des jährlichen Ehrenamtspreises (im vergangenen Jahr an das "Freiwilligenzentrum  - aktiv für Bad Nauheim“) an besonders und langjährig für Bad Nauheim engagierte Bürger sei ein wesentliches Merkmal der Stiftung. Mit der Herausgabe der ersten beiden Bände der auf vier  Bände angelegten Schriftenreihe „Amerikanische Spuren in Bad Nauheim“ habe die Stiftung bundesweit Anerkennung erfahren. Aktuell sei ein „Platz der Bürger“ in Bad Nauheim wieder in der Planung, außerdem das Projekt „Bad Nauheim blüht“, mit dem sich die Stiftung in der Bade- und Gesundheitsstadt für die Insektenvielfalt einsetzen will. 

Für die Siegerinnen und Sieger hatte die Bürgerstiftung eine stattliche Zahl von Preisen parat, zur Verfügung gestellt von der Bad Nauheimer Geschäftswelt. Ebenfalls gesponsert von fünf Mitgliedern des Golfclubs und Stiftungsrates war der abendliche „Stiftungsburger“ für die aktiven Teilnehmer. Von Dr. Wolfgang Hammann, Dr. Thomas Mende, Dr. Johannes Peil, Robert Hoffmann und Knut-Werner Cherubim als „Spiritus rector“ war auch die Initiative für das Wohltätigkeitsturnier ausgegangen. 

Gespielt wurde auf den bestens präparierten Bahnen und Grüns ein Turnier im Stablefordformat, zudem gab es in diesem Rahmen Sonderwertungen und zudem ein Puttwettbewerb über neun Löcher für nichtgolfende Gäste mit „Turnierdirektor“ Sieghard Höhne, der auch die besten Golferinnen und Golfer zusammen mit Jürgen Burdak und Ulrike Basler-Kaiser von der Bürgerstiftung auszeichnete. 

Brutto-Sieger wurde Rolf Knihs mit respektablen 26 Punkten, vor Helga Laboy mit 23 Punkten. Den Siegerpokal für das beste Netto, ebenfalls bereitgestellt und gestaltet (Klaus Ritt) von der Bürgerstiftung, erspielte sich Jörn Mosbach mit 39 Punkten, vor Knut-Werner Cherubim und Claudia Wünsch, beide mit 38 Zählern. In den Preisrängen waren außerdem Christian Zickler (37), Helga Laboy, Ursula Heil, Dietrich Krauße, Rolf Knihs (alle 36) sowie Eckhard Fedler (35) und Torsten Golasch (34). Nearest to the Pin lagen Dieter Exeler und Erika Guckelsberger auf Grün 8/17 sowie Gernot Wissig und Helga Laboy auf Grün 6/15. Den Puttwettbewerb entschied Andreas Barton für sich, gerade erst in den Golfclub eingetreten und schon mit einem Preis bedacht.

Damit die Sache auch musikalisch abgerundet wurde, spielte die Kalli-Velten-Band zu Unterhaltung und Tanz auf. Und bei der abschließenden Tombola gab es noch den einen und anderen Jauchzer für einen schönen Preis. (ch)

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